Dezember-Sonntagdemos in Hohenems

Hervorgehoben

Demonstration Hohenems Im Dezember finden die Sonntags-Demonstrationen nur in Hohenems statt, und zwar:

  • Sonntag 02.12.18 – Rathaus Hohenems
  • Sonntag 09.12.18  – Salomon-Sulzer-Platz
  • Sonntag 16.12.18  – Salomon-Sulzer-Platz

Das Thema lautet weiterhin: Für ein menschliches Fremden- und Asylrecht. Und nach wie vor sind die Demonstrationen friedlich, überparteilich und von privatem Engagement getragen. Wegen dem großen Interesse wird auch die Aktion für Asyl und Lehre noch fortgeführt. –  Einladung 9. und 16. Dezember

Reden und Musik von:

2. Dezember: Michael Köhlmeier & Harry Stojka, Ludwig Weh (Rechtsanwalt), Hannerose Koch-Holzer (Theologin), Herta Holzer (ehrenamtlich Tätige), Georg Comploi (Wirtschaftskammer) – ORF-BerichtVideo

9. Dezember: Reinhold Bilgeri & Bernie Weber, Julia Felder (Friedensforscherin), Kerstin Vogg (Psychotherapeutin), Elke Maria Riedmann (Künstlerin), Johannes Collini (Unternehmer) – Video

16. Dezember: Kontaktchor,  Konrad Steurer (Socialprofit Unternehmer), Jamila (Geflüchtete aus Afghanistan), Hanno Loewy (Jüdisches Museum), Christoph Hinteregger (Doppelmayr, WKO) und Michael Köhlmeier (Schriftsteller)
Für diesen Tag haben die Organisatoren auch alle Mitglieder der Vorarlberg Landesregierung und alle BürgermeisterInnen aus Vorarlberg zur Teilnahme an der Demonstration diesen Sonntag eingeladen. Am Ende der Veranstaltung werden die PolitikerInnen zum Podium gebeten und bekommen die Forderungen der Sonntagsdemo in Schriftform überreicht.

Organisatorische Hinweise:

  • Bitte mit Zug und Bus anreisen (Fahrplan)
  • für die Aktion „Die Demokratie liegt am Boden“ bitte Isomatte mitbringen
  • Bei Schlechtwetter bitte Regenkleidung statt Regenschirm (wg. Sicht zum Podium)

Infos zu nächsten Demonstrationen unter: www.facebook.com/Sonntagsdemonstrationen
E-Mail: info@unsreichts.at

Aktion „Asyl und Lehre“ wird verlängert

Unsere Brief- und Unterschriftenaktion für Asylwerber in der Lehre ist in der letzten Zeit auf großes Interesse gestoßen. Sie wird daher bis zum 12. Dezember verlängert.
Wir werden auf verschiedenen Veranstaltungen und Demonstrationen präsent sein, man kann die Listen und Briefe aber auch hier herunterladen und uns zuschicken:

Unterschriften-Liste neu (pdf, 588 kB) – Brief an Bundeskanzler Kurz  (pdf,28 kB) –  Brief an BK Kurz (docx, 19 kB)

Bitte die Briefe direkt abschicken und die Unterschriftenlisten bis zum 12. 12. 2018 an kontakt@flucht-punkt-laendle.at bzw Flucht-Punkt-Ländle, Am Moosgraben 16, 6840 Götzis schicken!

Die wichtigsten Forderungen der Aktion sind, dass

  • es für Asylwerber wieder möglich sein sollte, eine Lehre zu beginnen, und
  • dass Lehrlinge zumindest bis zum Ende der Ausbildung in Österreich bleiben dürfen, auch nach einem negativen Bescheid.

 

Briefaktion „Asyl und Lehre“

Bei unserem Seifenblasenfest am Nationalfeiertag haben wir begonnen, Unterschriften und Briefe für Asylwerber in Lehre zu sammeln. Diese Aktion läuft immer noch – hier sind die Unterlagen zum Download:
Unterschriftenliste (pdf, 660 kB)
Brief an Bundeskanzler Kurz  (pdf, 28 kB)

Bitte die Briefe direkt abschicken (wer den Text individuell verändern will, kann diese Word-Vorlage verwenden) und die Unterschriftenlisten bis zum 23. 11. an kontakt@flucht-punkt-laendle.at schicken

Wie viele andere Initiativen fordern wir vor allem, dass

  • es für Asylwerber wieder möglich sein sollte, eine Lehre zu beginnen, und
  • dass Lehrlinge zumindest bis zum Ende der Ausbildung in Österreich bleiben dürfen, auch nach einem negativen Bescheid.

Gut integrierte junge Menschen abzuschieben, die mit großem Engagement an ihrer Ausbildung machen, ist nicht nur unmenschlich, sondern auch wirtschaftlich unsinnig. Immer mehr Betriebe und Vertreter der Wirtschaft fordern daher ein Bleiberecht, zusammen mit vielen tausend Österreicher*innen aus allen Teilen der Gesellschaft. Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung eine sinnvolle Lösung umsetzt!

Asylwerber und Lehre – Seifenblasenfest am 26. 10.

Unter dem Motto „Damit die Hoffnung nicht zerplatzt“ wollen wir am Nationalfeiertag gemeinsam aktiv werden, feiern und Seifenblasen in den Himmel schicken.
Das Seifenblasenfest beginnt am 26. Oktober 2018 um 14:00 Uhr beim Vereinshaus in Wolfurt.
Es soll ein buntes Fest für Familien, Flüchtlinge und Freunde werden. Zugleich wollen wir unsere Forderungen an die Bundesregierung stellen: Dass Asylwerber wieder eine Lehre beginnen dürfen, und dass Asylwerber, die schon in Ausbildung sind, in Österreich bleiben dürfen.

Asylwerber unter 25 Jahre durften ja  bis vor kurzem eine Lehre in Mangelberufen beginnen. Diese Möglichkeit wurde nun von der Bundesregierung unterbunden. In Ausbildung befindliche Lehrlinge können – entgegen anderslautenden politischen Versprechungen –  immer noch abgeschoben werden.
Ausbildung und Integration sind aber für ein zukünftiges Miteinander von entscheidender Wichtigkeit. Diese jungen Leute brauchen eine Chance – und die Wirtschaft braucht diese jungen Leute.
Das Fest ist eine gemeinsame Initiative von „Plan W – Wolfurt solidarisch“, der Gemeinde Wolfurt und Flucht-Punkt-Ländle. Wir freuen uns alle über zahlreiche BesucherInnen und UnterstützerInnen!

Einladung (pdf, 700 kB) –  Unterschriftenliste (pdf, 660 kB)

Botschaften an die Regierung

Es geht nicht um Zahlen, es geht um Menschen und ihre Geschichten. Um das deutlich zu machen, haben wir persönliche Botschaften gesammelt, von Geflüchteten und Einheimischen, die per Ballon und per Post an die Regierung geschickt werden.

Wer möchte, kann die Vorlagen gerne hier herunterladen und selber verwenden:
Aktionskarten
(pdf, 1,5 MB)

Rückblick Ballon-Aktion

Bei strahlendem Sonnenschein stiegen am 26. Oktober um 14.30h mehrere hundert bunte Luftballons mit daran hängenden Postkarten, gerichtet an das Innenministerium, knapp am Altacher Kirchturm vorbei in den blauen Himmel auf. Darauf haben die vielen anwesenden geflüchteten Menschen – Familien mit Kindern, unbegleitete Minderjährige, Erwachsene – aber auch die zahlreichen Sympathisantinnen und Sympathisanten aus ganz Vorarlberg, ihre Wünsche, Ängste, Erwartungen schriftlich festgehalten. Die Gruppe Flucht-Punkt-Ländle freut sich über jede Postkarte, die gefunden, frankiert und an das Innenministerium in Wien geschickt wird. Es war letztlich eine Aktion, die im ganzen Land Aufmerksamkeit erregen und zum Mitdenken, Unterstützen und Mut für die Zukunft auffordern wollte.

Anlass für das Engagement, war die zunehmende Zahl an negativen Asylbescheiden an geflüchtete Menschen aus Afghanistan, dem Irak, Somalia – Länder, in denen seit vielen Jahren Krieg, Terrorismus, kriegsähnliche Zustände mit täglich wechselnder Bedrohungslage herrschen. Nach dem im letzten Jahr geschlossenen Rückschiebeabkommen der EU mit der Regierung Afghanistans mit pauschaler finanzieller „Belohnung“, sind europaweit die Abschiebungen nach Afghanistan gestiegen. Zudem stieg und steigt der Druck der Behörden auf die sogenannte „freiwillige Rückkehr“, wie Betroffene und ihr Begleitpersonen glaubhaft berichten, fast aufs Unerträgliche.

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Ballon-Aktion gegen Abschiebungen in Kriegsgebiete

Am Nationalfeiertag,
den 26.10.2017,
ab 14 Uhr
bei der Pfarrkirche
in Altach

Viele Menschen, die aus Kriegsgebieten zu uns geflüchtet sind, leben seit Jahren hier, bemühen sich um eine gute Integration, lassen sich nichts zuschulden kommen, lernen fleissig die Sprache und  leisten Freiwilligenarbeit.
Und doch bekommen sie negative Bescheide und damit droht ihnen die Abschiebung zurück in ihre Heimat. Oft sind die Gründe nicht nachvollziehbar. Und bei einer Rückkehr in die Heimat steht ihr Leben auf dem Spiel.

Unter dem Motto MENSCH.BLEIB.MENSCH wollen wir gemeinsam mit geflüchteten Menschen Luftballons mit Postkarten ans Innenministerium steigen lassen. Wir hoffen darauf, dass die Postkarten von den Menschen, die sie finden, als Unterstützung unserer Bemühungen weitergeschickt werden.

Wir freuen uns über zahlreichen Besuch und Unterstützung!

Einladung (pdf, 820 kB)
Aktionskarten (pdf, 1,5 MB)
zum Download und zum Weitergeben

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