Sonntagsdemo: Hard, 28. April 2019

Hervorgehoben

Die nächste Sonntagsdemo wird von einem Team aus Hard gemeinsam mit uns reicht’s organisiert und stellt die Menschlichkeit und Würde jedes Menschen in den Mittelpunkt.

Sonntag, 28. April 2019, um 11.00
Hard, vor der alten Volksschule Markt – Karte

Flyer (pdf, 275 kB)

Beiträge von:
Iris Biatel-Lerbscher
Assadullah Ahmadzai
Eva Hammerer
Marwa Nasser-Metzler
Karlheinz Galehr
Laura Wurm

Musik:
Alex Sutter
DJ Dr. Soul

Bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Rad anreisen und bei Schlechtwetter. Regenkleidung statt Schirmen mitbringen.

Videos aller Reden der letzten Demos unter: bleibmensch.at

Weitere Informationen unter:
www.facebook.com/Sonntagsdemonstrationen
E-Mail: info@unsreichts.at

Protest-Tour Mindestsicherung

Am Donnerstag, 11. April startet in Bregenz am Kornmarktplatz eine Protesttour durch Österreich

Die Mindestsicherung soll abgeschafft und durch eine neue Sozialhilfe ersetzt werden. Diese ist aber weder „sozial“ noch eine echte Hilfe, vielmehr wird sie viele Armutsbetroffene direkt in die Obdachlosigkeit treiben.

Arme Menschen werden nicht unterstützt, sondern bestraft und bekämpft. Diese Entwicklung gefährdet nicht nur die soziale Sicherheit, sondern auch den sozialen Frieden, und langfristig unsere Demokratie. Bei den Plenartagen am 24.4./25.4.2019 soll diese Verschlechterung im österreichischen Parlament beschlossen werden.

Daher startet die Volkshilfe davor die Protesttour #aufdiestrasse. Die Tour wird durch alle Landeshauptstädte Österreichs führen.

Flyer (pdf, 226 kB)

Projekt: Schwarzbuch Abschiebungen

Die asylkoordination Österreich hat ein neues Projekt gestartet, um Abschiebungen von Flüchtlingen und ihr weiteres Schicksal zu dokumentieren.

Das „Schwarzbuch Abschiebungen“, das online zugänglich gemacht wird, soll über Crowdfunding finanziert werden.
Bitte hier auf respekt.net unterstützen!

 

Projektbeschreibung

In Österreich verschwinden Menschen.
Allein in das seit 40 Jahren vom Bürgerkrieg gebeutelte Afghanistan wurden 2018 190 Menschen abgeschoben. Viele hatten in Österreich Freunde gefunden, die sich nach Kräften bemühten diese Deportationen zu verhindern. Immer wieder erreichen uns verzweifelte Telefonanrufe, tauchen Meldungen in den Medien auf oder werden Petitionen gegen einzelne Abschiebungen gestartet.
Wie diese Abschiebungen dann tatsächlich ablaufen, was mit den Menschen in Afghanistan passiert und was sie hier zurücklassen, davon erfährt die Öffentlichkeit nur sehr selten. Die Regierung will, dass diese Menschen und ihr Schicksal vergessen werden, und ihre Freunde wollen sie durch Öffentlichkeit nicht noch mehr gefährden.
Wir wollen dieses Unrecht dokumentieren, festhalten, was bei den Abschiebungen und danach mit den Abgeschobenen geschieht. Für diese Dokumentation bauen wir ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen, NGO-MitarbeiterInnen und Vertrauenspersonen in den Zielländern der Abschiebungen auf.
Ziel ist ein Schwarzbuch Abschiebungen, in dem die Fälle anonymisiert dokumentiert werden und damit ein Instrument gegen Abschiebungen geschaffen wird.

Das Schwarzbuch „Abschiebungen“ wird als Online-Dokumentation (als work in progress) zugänglich gemacht. Nach Projektabschluss werden wir eine Publikation in Buchform herausgeben, bei der die Dokumentation der „Fälle“ durch Hintergrundberichte ergänzt wird.