Vindex rettet – rettet Vindex

Der Verein Vindex ist seit 2013 direkt und unbürokratisch in der Beratung und Begleitung
geflüchteter Menschen und deren Unterstützer in Vorarlberg aktiv. Vindex fördert Integration und Selbstermächtigung sowie interkulturelles und gesellschaftspolitisches Engagement. Nun steht der Verein selber unter großem Druck.
Ein großer privater Sponsor hat sein Engagement 2020 leider beendet und die politisch Verantwortlichen sind wegen der geänderten gesetzlichen Grundlagen nicht bereit, diese wichtige Arbeit zu fördern.

Freunde von Vindex haben eine Kampagne gestartet, die die Arbeit von Vindex für die nächsten Jahre sichern soll.

Ab November 2020 wird es einen Kalender mit Fotos von zugewanderten Menschen in Vorarlberg geben, gestaltet von Sägenvier Designkommunikation mit  Portraits von Darko Todorovic. – Vorschau

Und übrigens: Jeder gespendete Euro hilft!
Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar.

Spendenkonto
AT13 5800 0105 8858 5013
Kontakt:
Vindex Komitee
Am Kehlerpark 5, 6850 Dornbirn
+43 676 6626033
hilfe@rettetvindex.at
www.rettetvindex.at

Projekt: Schwarzbuch Abschiebungen

Die asylkoordination Österreich hat ein neues Projekt gestartet, um Abschiebungen von Flüchtlingen und ihr weiteres Schicksal zu dokumentieren.

Das „Schwarzbuch Abschiebungen“, das online zugänglich gemacht wird, soll über Crowdfunding finanziert werden.
Bitte hier auf respekt.net unterstützen!

 

Projektbeschreibung

In Österreich verschwinden Menschen.
Allein in das seit 40 Jahren vom Bürgerkrieg gebeutelte Afghanistan wurden 2018 190 Menschen abgeschoben. Viele hatten in Österreich Freunde gefunden, die sich nach Kräften bemühten diese Deportationen zu verhindern. Immer wieder erreichen uns verzweifelte Telefonanrufe, tauchen Meldungen in den Medien auf oder werden Petitionen gegen einzelne Abschiebungen gestartet.
Wie diese Abschiebungen dann tatsächlich ablaufen, was mit den Menschen in Afghanistan passiert und was sie hier zurücklassen, davon erfährt die Öffentlichkeit nur sehr selten. Die Regierung will, dass diese Menschen und ihr Schicksal vergessen werden, und ihre Freunde wollen sie durch Öffentlichkeit nicht noch mehr gefährden.
Wir wollen dieses Unrecht dokumentieren, festhalten, was bei den Abschiebungen und danach mit den Abgeschobenen geschieht. Für diese Dokumentation bauen wir ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen, NGO-MitarbeiterInnen und Vertrauenspersonen in den Zielländern der Abschiebungen auf.
Ziel ist ein Schwarzbuch Abschiebungen, in dem die Fälle anonymisiert dokumentiert werden und damit ein Instrument gegen Abschiebungen geschaffen wird.

Das Schwarzbuch „Abschiebungen“ wird als Online-Dokumentation (als work in progress) zugänglich gemacht. Nach Projektabschluss werden wir eine Publikation in Buchform herausgeben, bei der die Dokumentation der „Fälle“ durch Hintergrundberichte ergänzt wird.