Neue Website: www.unsreichts.at

Die Initiative „uns reicht’s“, die die Vorarlberger Sonntagsdemos koordiniert und mitorganisiert, hat nun auch einen eigenen Internetauftritt unter www.unsreichts.at.

Wir von Flucht-Punkt-Ländle sind Unterstützer der Initiative und haben bisher die Demos hier angekündigt, weil unsere Seite schon länger in Betrieb war. Wir werden das auch weiter so machen, weil es sich schon so schön eingespielt hat … ausführlichere Informationen gibt es dann direkt auf den Seiten der Initiative.

Nach wie vor gibt es auch Mitschnitte der Demos unter: www.bleibmensch.at.

Sonntagsdemo: Dornbirn, 16. Juni 2019

Hervorgehoben

„Menschenrechte verteidigen“ ist das Motto der nächsten Sonntagsdemo, die am 16. Juni 2019 in Dornbirn stattfindet. Sie wird von der Vorarlberger Plattform für Menschenrechte veranstaltet, wie immer in Zusammenarbeit mit dem Team von „uns reichts“.

Programm:
15:45  Ankommen Bahnhof Dornbirn, Parkplatz hinter Sutterlüty
16:00  Start Demozug zum Marktplatz mit „rhythm-attac-bodensee“
16:45  Kundgebung am Marktplatz, Wortbotschaften und Musik
18:00  Musik, Essen&Trinken mit dem KochKollektiv

Flugblatt A5 (pdf, 119 kB) – Flugblatt A5 Druckversion (pdf, 541 kB) – FlugblattA4 (pdf, 102 kB) – Plakat 70*100 (pdf, 114 kB) – Plakat 70* 100 Druckversion (pdf, 538 kB)

Redner*innen:
Roman Dallinger, Referent für Bildungspolitik ÖH-FHV
August Gächter, Zentrum für Soziale Innovation, Schwerpunkt Arbeit und Chancengleichheit
Susanne Scholl, Journalistin, Autorin, Gründerin von Omas gegen rechts
Alexandra Seybal, Aktion kritischer SchülerInnen, Mit-Organisatorin der Friday for Future Demonstrationen in Vorarlberg

Musik:
Spielbodenchor; John Gillard & Band

Weitere Informationen:
www.facebook.com/Sonntagsdemonstrationen; http://www.menschen-rechte-leben.at/demo2019
E-Mail: info@unsreichts.at; info@menschen-rechte-leben.at

Videos der letzten Demos unter: bleibmensch.at

Veranstaltung Flüchtlingsintegration – Unterlagen

Okay.zusammen leben hat am 13. Mai eine interessante Veranstaltung organisiert, die sich mit dem Verlauf der Integrationsprozesse geflüchteter Menschen beschäftigte. Expert*innen aus der Forschung und aus der Praxis haben sich unter anderem mit diesen Fragen beschäftigt:
Wie verlaufen Deutscherwerb und Arbeitsmarktintegration, und wie lässt sich der Stand im Frühjahr 2019 bewerten? Was wissen wir über die Gesundheit der Geflüchteten und welche Bedeutung könnte diese für die strukturelle Integration haben? Wie haben sich die Einstellungen und Haltungen der Bevölkerung zum Thema Integration und gegenüber Geflüchteten entwickelt? Welche Wirkung hat die Unterstützung von Freiwilligen auf Integrationsprozesse? Und wie hat sich das Freiwilligen-Engagement in den letzten Jahren verändert?

Informationen zu allen Vorträgen und weiterführende Literatur finden sich auf der Website von okay.zusammen leben. Sehr spannend sind zum Beispiel:
_ Anton Strini: Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Vorarlberg (pdf, 13,3 MB)
_ Judith Kohlenberger: Psychosoziale Gesundheit und Gesundheitszugang von Geflüchteten in Österreich (pdf, 914 kB)
_ Christian Glantschnigg: Einstellungen zu Zuwanderung und Flüchtlingen in Österreich (pdf, 878 kB)
_ Eva Grabherr: Der Stand des Freiwilligen-Engagements in der Flüchtlingsintegration in Vorarlberg (pdf, 382 kB)

Nur eines von vielen interessanten Fakten aus dem Vortrag von Christian Glantschnigg: Die Stimmung gegenüber Geflüchteten ist gemischt, aber längst nicht so negativ, wie man meinen könnte:

Sonntagsdemo: Feldkirch, 19. Mai 2019

Die nächste Sonntagsdemo findet am 19. Mai in Feldkirch statt. Sie wird anlässlich der Europawahl von Frohbotschaft.Heute, „uns reicht´s“ und aufstehn.at zum Thema „Ein Europa für Alle!“ ausgerichtet.

19. Mai 2019 um 18 Uhr
beim Montforthaus in Feldkirch

Redebeiträge:
Simon Burtscher
Maria und Aly El Ghoubashy
Hanno Loewy

Musik: Wolfgang Verocai

Plakat A3 (pdf, 1,5 MB) –  Flyer A5 (pdf, 1,5 MB) Weitere Informationen unter:
www.facebook.com/Sonntagsdemonstrationen
E-Mail: info@unsreichts.at

 

Sonntagsdemo: Bregenz, 5. Mai 2019

Unter dem Motto „Demokratie-Havarie – Gegen den Untergang der Menschlichkeit“ findet die nächste Sonntagsdemo in Bregenz statt.
Veranstalter sind – gemeinsam mit „uns reicht’s“ –  PRIM, die Plattform  reformpädagogischer Initiativen; die Unabhängige Bildungsgewerkschaft und die Plattform Gemeinsame Schule

Sonntag, 5. Mai 2019 um 17:00
Bregenz-Hafen

Plakat A3  (pdf, 1,5 MB ) –  Flyer A5 (pdf, 1,6 MB)

Redner*innen:
Pia Klemp, Kapitänin der IUVENTA
Erich Zucalli, Attac Vorarlberg
Mahmoud Aljaratli, Syrer mit Bleiberecht

Bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Rad anreisen und bei Schlechtwetter. Regenkleidung statt Schirmen mitbringen.

Videos aller Reden der letzten Demos unter: bleibmensch.at

Weitere Informationen unter:
www.facebook.com/Sonntagsdemonstrationen
E-Mail: info@unsreichts.at

Nachtrag:
Unter iuventa10.org gibt es mehr Informationen über die Rettungstätigkeit und – ganz wichtig – eine Möglichkeit zum Spenden. Die Crew ist mit Anklagen und kostspieligen Verfahren konfrontiert – jede Unterstützung ist willkommen!

Sonntagsdemo: Hard, 28. April 2019

Die nächste Sonntagsdemo wird von einem Team aus Hard gemeinsam mit uns reicht’s organisiert und stellt die Menschlichkeit und Würde jedes Menschen in den Mittelpunkt.

Sonntag, 28. April 2019, um 11.00
Hard, vor der alten Volksschule Markt – Karte

Flyer (pdf, 275 kB)

Beiträge von:
Iris Biatel-Lerbscher
Assadullah Ahmadzai
Eva Hammerer
Marwa Nasser-Metzler
Karlheinz Galehr
Laura Wurm

Musik:
Alex Sutter
DJ Dr. Soul

Bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Rad anreisen und bei Schlechtwetter. Regenkleidung statt Schirmen mitbringen.

Videos aller Reden der letzten Demos unter: bleibmensch.at

Weitere Informationen unter:
www.facebook.com/Sonntagsdemonstrationen
E-Mail: info@unsreichts.at

Protest-Tour Mindestsicherung

Am Donnerstag, 11. April startet in Bregenz am Kornmarktplatz eine Protesttour durch Österreich

Die Mindestsicherung soll abgeschafft und durch eine neue Sozialhilfe ersetzt werden. Diese ist aber weder „sozial“ noch eine echte Hilfe, vielmehr wird sie viele Armutsbetroffene direkt in die Obdachlosigkeit treiben.

Arme Menschen werden nicht unterstützt, sondern bestraft und bekämpft. Diese Entwicklung gefährdet nicht nur die soziale Sicherheit, sondern auch den sozialen Frieden, und langfristig unsere Demokratie. Bei den Plenartagen am 24.4./25.4.2019 soll diese Verschlechterung im österreichischen Parlament beschlossen werden.

Daher startet die Volkshilfe davor die Protesttour #aufdiestrasse. Die Tour wird durch alle Landeshauptstädte Österreichs führen.

Flyer (pdf, 226 kB)

Projekt: Schwarzbuch Abschiebungen

Die asylkoordination Österreich hat ein neues Projekt gestartet, um Abschiebungen von Flüchtlingen und ihr weiteres Schicksal zu dokumentieren.

Das „Schwarzbuch Abschiebungen“, das online zugänglich gemacht wird, soll über Crowdfunding finanziert werden.
Bitte hier auf respekt.net unterstützen!

 

Projektbeschreibung

In Österreich verschwinden Menschen.
Allein in das seit 40 Jahren vom Bürgerkrieg gebeutelte Afghanistan wurden 2018 190 Menschen abgeschoben. Viele hatten in Österreich Freunde gefunden, die sich nach Kräften bemühten diese Deportationen zu verhindern. Immer wieder erreichen uns verzweifelte Telefonanrufe, tauchen Meldungen in den Medien auf oder werden Petitionen gegen einzelne Abschiebungen gestartet.
Wie diese Abschiebungen dann tatsächlich ablaufen, was mit den Menschen in Afghanistan passiert und was sie hier zurücklassen, davon erfährt die Öffentlichkeit nur sehr selten. Die Regierung will, dass diese Menschen und ihr Schicksal vergessen werden, und ihre Freunde wollen sie durch Öffentlichkeit nicht noch mehr gefährden.
Wir wollen dieses Unrecht dokumentieren, festhalten, was bei den Abschiebungen und danach mit den Abgeschobenen geschieht. Für diese Dokumentation bauen wir ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen, NGO-MitarbeiterInnen und Vertrauenspersonen in den Zielländern der Abschiebungen auf.
Ziel ist ein Schwarzbuch Abschiebungen, in dem die Fälle anonymisiert dokumentiert werden und damit ein Instrument gegen Abschiebungen geschaffen wird.

Das Schwarzbuch „Abschiebungen“ wird als Online-Dokumentation (als work in progress) zugänglich gemacht. Nach Projektabschluss werden wir eine Publikation in Buchform herausgeben, bei der die Dokumentation der „Fälle“ durch Hintergrundberichte ergänzt wird.