Sonntagsdemo: Dornbirn, 13. Jänner

Lichtermeer in Hohenems am 23. 12. 2018

Die Sonntagsdemonstrationen für ein menschlicheres Asyl- und Fremdenrecht werden auch 2019 weitergehen. Der nächste Termin soll wieder ein Lichtermeer werden, diesmal in Dornbirn, organisiert von Burkhard Walla und Christian Stranz gemeinsam mit der Initiative  „unsreichts“.

Sonntag 13.  Jänner 2019
um 17.00 Uhr
am Marktplatz in Dornbirn

Einladung (pdf, 500kB)

Beiträge von
Manfred Böhmwalder, Michael Jonas, Brigitte Knünz/Susanne Winder, Mahdi Mohammadi, Belinda Paulak, Sigi Ramoser, Walter Schmolly, Somaia Zani

Bitte
– mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen
– bei Schlechtwetter Regenbekleidung statt Regenschirm verwenden
– Kerzen oder Laternen mitbringen!

Weitere Infos unter:
www.facebook.com/Sonntagsdemonstrationen
E-Mail: info@unsreichts.at

3 Gedanken zu „Sonntagsdemo: Dornbirn, 13. Jänner

  1. Wir leben doch in einer Demokratie, da kann man doch solche Aufrufe vom Volk nicht einfach übergehen. Das was da passiert ist, verstösst auf allen Linien gegen die Menschenrechte! Für was brauchen wir niedergeschriebene Rechte, wenn die verantwortlichen eines Staates sie missachten.

  2. Ich war heute von den Rednern auf der Demo in Dornbirn zutiefst berührt. Ein wunderbares Gefühl unter so viel gleichgesinnten Menschen für eine wunderbare Sache auf der Straße im strömenden Regen zu stehen. Gedanken sind stärker als Worte und die Liebe stärker als jede Waffe. Mit diesem Glauben bin ich ganz sicher, dass unsere Demos etwas bewirken.

  3. Bin in Kolumbien geboren, in Spanien aufgewachsen und heuer im Sommer sind es 40 Jahre, die ich im schönen Vorarlberg lebe. Gefragt wurde ich nicht und außer Francos Diktatur am Rande aus Kinderaugen und Gewalt in der Familie ist mir nichts passiert. Ich musste keinen Krieg miterleben, keine Völkervernichtung. Aber das immer wieder neu anzufangen im Leben hat mich gestärkt, hat aus mir einen weltoffenen, toleranten Menschen gemacht. Dafür bin ich unendlich dankbar. Und ich habe eine kleine Ahnung davon, was es heißt fremd zu sein, Sprache und Mentalität nicht zu kennen. Die Traumen der Flüchtlinge sind allerdings unvorstellbar. Mit kaum etwas wieder gut zu machen. Reichen wir ihnen die Hand. Machen wir weiter, geben wir nie auf, schauen wir links und rechts, rundum, gehen wir mit offenem Herzen und offenen Augen durch diese schöne uns geschenkte Welt, kämpfen wir für unser österreichisches Sozialsystem, das die Benachteiligten nicht vergisst. Seien wir sehr sehr dankbar, unser Wasser trinken zu können, unsere Luft atmen zu können, kaum Angst haben zu müssen in unserem Alltag, geben wir der Menschheit eine Chance, sich auf das Wesentliche zu zentrieren.
    Danke für diese Uns reichts Bewegung. Ihr sprecht mir aus der Seele und es wärmt mein Herz und lässt mich hoffen. Es zeigt mir, dass es sehr viele gibt, die in die meiner Meinung nach richtige Richtung gehen.

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